Georg Christoph Lichtenbergs Sudelbücher

Lichtenberg begann 1765 als Student mit dem regelmäßigen Aufzeichnen von Gedanken und führte dies über fast dreieinhalb Jahrzehnte bis an sein Lebensende 1799 fort. Die so entstandenen "Sudelbücher" umfassen eine Reihe von Heften, die er selbst fortlaufend mit den Buchstaben von "A" bis "L" gekennzeichnet hat. Davon sind die Hefte "G" und "H" verschollen, von "K" sind nur wenige Seiten enthalten und von "L" fehlen einige Seiten.

Im 19. Jahrhundert erschien eine Auswahl aus den Sudelbüchern in den "Vermischten Schriften".
Von 1902 bis 1908 veröffentlichte A. Leitzmann eine kritische Ausgabe von "G. C. Lichtenbergs Aphorismen".
Die folgenden Kostproben aus Lichtenbergs Sudelbüchern folgen hinsichtlich Text und Numerierung der Ausgabe:

G. C. Lichtenberg
Schriften und Briefe (Band 1)
Herausgegeben von W. Promies
München, 1968

Kostproben aus den Sudelbüchern A , B , C , D , E , F , J , K , L